Den Zeitgewinn bei der Testung und der Erstellung von Berichten
möchte ich nicht mehr missen...”   Detlef W., Sprachtherapeut, Praxisinhaber

        SCREENIKS: häufig gestellte Fragen und Antworten

    Video zur Installation des Programms:


    Lizenzfragen

    Was bedeutet eine Jahresabo-Lizenz und wie unterscheidet sie sich von der Lizenz für die CD-Version?
Die Jahresabo-Lizenz gibt die Möglichkeit, zu einem sehr geringen Preis zur Zeit 2 Programme - SCREEMIK2 und SCREENIKS - gleichzeitig auf Ihrem PC zu installieren und in vollem Umfang ein Jahr lang zu nutzen. Die Jahresabo-Lizenz kann spätestens 10 Tage vor dem Ablauf des einjährigen Nutzungszeitraums per Email gekündigt werden. Kurz vor dem Ablauf des einjährigen Nutzuntgszeitraums erhält der Nutzer eine entsprechende Erinnerungsmitteilung. Wird die Jahresabo-Lizenz nicht gekündigt, wird sie automatisch für ein Jahr verlängert. Die Installations- und Registrierungsdateien werden den Abo-Nutzern per Internet zugeschickt.
Die Lizenz für eine CD-Version ist im Unterschied zur Jahresabo-Lizenz zeitlich unbegrenzt, die Installations- und Registrierungsdatei wird dem Nutzer auf CD zusammen mit dem Buch per Post zugestellt.

    Gibt es inhaltliche oder technische Unterschiede zw. den CD- und Jahresaboversionen des Programms?
Nein.

    Besteht die Möglichkeit, nach einem bestimmten Nutzungszeitraum von einer Jahresabo-Version zu einer zeitlich unbegrentzen CD-Version
    zu  wechseln?
Ja, diese Möglichkeit besteht: wenn Sie zwei Programme - SCREEMIK2 und SCREENIKS - als Jahresabo 4 (vier) aufeinander folgende Jahre lang genutzt haben, können Sie das Abo kündigen und auf Anfrage und gegen eine Gebühr in Höhe von 29 Euro eine Installations-CD und ein Handbuch für jedes Programm (1 CD und Buch für SCREEMIK2 und 1 CD und Buch für SCREENIKS, zeitlich unbegrenzte Lizenzen) per Post erhalten.


   
Fragen zur Durchführung des Screenings
  
    Wie geht man bei Kindern vor, die bei der Ausspracheüberprüfung die Begriffe nicht spontan benennen können?
In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Ausspracheüberprüfung teilweise oder ganz über das Nachsprechen (Knopf “Nachsprechen”) durchzuführen.

    Aus welchem Grund sind die in der Aufgabe  „Lautüberprüfung“  überprüften  Begriffe zusätzlich über den Bildern geschrieben?
Kinder, die ein Bild spontan nicht benennen, dabei aber lesen können, können dadurch zu Antworten direkt durchs Lesen, d. h. ohne den Umweg des „Nachsprechens“, motiviert werden. Da mit dieser Aufgabe ausschließlich die Aussprache und nicht etwa zusätzlich der Wortschatz überprüft wird, ist es nicht relevant, ob die Antwort des Kindes spontan oder „mit Hilfestellung“ (Lesen) erfolgt.

   Wie verfährt man, wenn man sich beim Drücken einer  Beurteilungstaste vertippt hat?
Sollte sich der Tester beim Drücken einer Beurteilungstaste vertippt haben, kann er bei der Überprüfung der Aussprache die letzte Aufgabe durch manuelle Auswahl der Laute noch einmal wiederholen lassen. In den Bericht fließt dann die zweite Beurteilung ein. Wiederholungen von Aufgaben in den Bereichen Grammatik und Wortschatz sind in einem Test nicht möglich!

    Kann man den Test bei Ermüdungserscheinungen des  Kindes abbrechen? Wie oft ist ein Testabbruch zulässig?
Bei Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsmangel besteht die Möglichkeit, den Test an beliebiger Stelle abzubrechen. Bei einem Abbruch in den Subtests „Grammatik“ oder „Wortschatz“ oder in der Aufgabe “Phonematische Differenzierung” des Subtests “Aussprache” fließen alle bis dahin erfolgten Bewertungen in den Bericht ein. Bei der Aufgabe “Lautüberprüfung” des Subtests “Aussprache” gilt dies nur für die zu Ende überprüften Laute. Wenn man z. B. beim Laut [∫] im Inlaut den Test abgebrochen hat, wird der gesamte Laut [∫] nicht im Bericht erscheinen (so als ob man das Phonem gar nicht überprüft hätte). D. h. beim nächsten Testdurchlauf sollte man entweder die ganze Aufgabe “Lautüberprüfung” noch einmal wiederholen (die einfachste Variante) oder manuell die noch zu überprüfenden Laute auswählen. Für jeden Durchlauf gibt es eine getrennte Berichterstattung.
Der Test kann auch häufiger unterbrochen werden, die Gesamtleistung des Kindes muss dann aus den verschiedenen Berichten zusammengeführt werden. Das Screening ist aber ursprünglich so konzipiert, dass es von den meisten Kindern in einem Durchgang gut bewältigt werden kann.
Zu beachten ist, dass bei jeder abgebrochenen Aufgabe ein Vergleich mit einer Normierungsstichprobe nicht möglich ist. Im Bericht wird in diesem Fall für diese Aufgabe ausschließlich eine qualitative Auswertung der Ergebnisse dargestellt.

    In welchen  Fällen und wie oft ist es zulässig, die Taste  „Beurteilung  nicht möglich“ zu betätigen?
Die Bewertung „Beurteilung nicht möglich“ sollte möglichst vermieden werden und ist ausschließlich in folgenden Fällen zulässig:
      a)  Auch nach mehrmaligem Nachsprechen in der Aufgabe „Lautüberprüfung“ kann der Tester die Aussprache des überprüften Lautes nicht sicher als korrekt oder nicht korrekt zuordnen.  
      b)  Es ist ersichtlich, dass das Kind sozial bedingt nicht reagiert. Das Kind verhält sich sehr zurückhaltend und traut sich nicht, mit dem Computer zu kommunizieren.
Zu beachten ist, dass Vergleiche mit einer Normierungsstichprobe nicht möglich sind, wenn häufig mit „Beurteilung nicht möglich“ bewertet wurde. Aus diesem Grund wurden für die einzelnen Aufgaben statistisch automatische Abbruchkriterien festgelegt ab zweimal „Beurteilung nicht möglich“.
D. h. wenn man in einer Aufgabe zweimal mit „Beurteilung nicht möglich“ bewertet hat, bricht der Computer automatisch die aktuelle Aufgabe ab und geht zu der nächsten Aufgabe über. Im Bericht wird in diesem Fall für diese Aufgabe ausschließlich eine qualitative Auswertung der Ergebnisse dargestellt.
Da für die Beurteilung in der Aufgabe “Lautüberprüfung” des  Subtests „Aussprache“ rechnerisch-statistisch ein anderes Modell zu Grunde gelegt wurde, in dem keine Vergleichswerte wie Prozentränge oder kritische Werte angewandt werden, wird die Überprüfung von Lauten im Bereich Aussprache durch die Betätigung der Taste „Beurteilung nicht möglich“ nicht unterbrochen.

    Bei welchen Leistungen spricht man von einem  Förderbedarf und was ist dann zu tun?
In dem automatisch erstellten Bericht wird genau festgehalten, ob die jeweiligen kritischen Werte (sog. Cut-offs) in den einzelnen Aufgaben der Subtests „Grammatik“ und „Wortschatz“  sowie in der Aufgabe “Phonematische Differenzierung” des Subtests “Aussprache” von dem jeweiligen Kind erreicht wurden. Sobald in einer Aufgabe der kritische Wert erreicht wird, ist die Leistung des Kindes in diesem Teilbereich als durchschnittlich zu interpretieren. Wird der kritische Wert verpasst bzw. unterschritten, kann von einem Förderbedarf in diesem Teilbereich ausgegangen werden.
Bei einer unterdurchschnittlichen Leistung in einigen oder auch in einem der Subtests “Aussprache”, „Grammatik“ oder „Wortschatz“ wird in dem bzw. den auffälligen Bereichen eine Risikodiagnose gestellt. Eine anschließende vertiefende Diagnostik in dem jeweiligen Teilbereich wäre sinnvoll. Hierfür sollte das Kind zusammen mit dem Bericht an einen Spezialisten, z. B: Sprachheilpädagogen oder Logopäden, weiter geleitet werden.
Falls das Screening bereits von einem Sprachtherapeuten oder Logopäden durchgeführt wurde, ist eine sprachtherapeutische  Förderung in den auffälligen bzw. unterdurchschnittlichen Teilbereichen indiziert. Bei den auffälligen Lauten ist im Einzelfall zu entscheiden, ob je nach Alter des Kindes eine Artikulationstherapie erfolgen soll.

    Kann man den Test auch bei älteren oder jüngeren  Kindern durchführen? Was ist dann zu beachten?
Statistische Vergleichswerte bzw. Normen liegen ausschließlich für die Altersspanne von 4;0 bis 7;11 Jahren vor. Für diese Altersgruppe ist entsprechend ein quantitativer Vergleich mit einer Normierungsstichprobe sowie eine standardisierte Interpretation der Ergebnisse möglich. In Einzelfällen kann der Test aber auch bei älteren oder jüngeren Kindern mit ausreichender Konzentrationsfähigkeit durchgeführt werden.
Bei älteren Kindern sollte berücksichtigt werden, dass die Aufgaben in den Bereichen Grammatik und Wortschatz ab dem Alter von ca. acht Jahren zu einfach sind, während der Subtest „Aussprache“ bei Bedarf auch bei Jungendlichen oder Erwachsenen eingesetzt werden kann - mit entsprechendem Hinweis, dass die Bilder eigentlich für Kinder entworfen und gemalt wurden. Zu beachten ist, dass in diesen Fällen im Bericht ausschließlich eine qualitative Auswertung der Ergebnisse dargestellt wird. Bei Testungen von jüngeren Kindern als in der normierten Altersgruppe (Alter unter 3 Jahren, 11 Monaten und 15 Tagen) sollten bei der Interpretation von Auffälligkeiten im Bereich Aussprache die allgemeinen Gesetze des Erwerbs von Lauten berücksichtigt werden.
Sobald man die Personalien des Kindes eingetragen und mit „OK“ bestätigt hat, erscheint folgende Computermeldung: „Das Alter des Kindes liegt oberhalb / unterhalb der normierten Altersgruppe. Aus diesem Grund wird ausschließlich eine qualitative Auswertung der Ergebnisse möglich sein. Möchten Sie den Test trotzdem durchführen?“ Mit dem Bejahen dieser Frage wird es möglich, mit der Testung zu beginnen.


   
Fragen zur Registrierung bzw. Aktivierung des Programms

    Wie erfolgt die Aktivierung bzw. Registrierung einer SCREENIKS-Lizenz?
Durch Internetverbindung wird die dem Nutzer zugeordnete Lizenznummer (Seriennummer) authentifiziert und die Lizenz wird freigeschaltet. Während des Aktivierungsvorgangs bei der Installation und der monatlichen Prüfung der Lizenznummer wird überprüft, ob die  Seriennummer gültig ist und ob diese Lizenz auf einer zulässigen Anzahl von Rechnern aktiviert ist. Dieser Vorgang dient ausschließlich dem Ziel, einem Missbrauch von Software-Produkten des Verlages vorzubeugen. Die Nutzung der korrekt lizenzierten Software-Produkte wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.

    Muss der Rechner für die Nutzung des Programms ständig mit dem Internet verbunden sein?
Nein.